Mehr ökonomische Bildung in der Schule - Memorandum der unternehmerischen Wirtschaft zur ökonomischen Bildung im allgemeinbildenden Schulwesen

sowi-online dankt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) für die freundliche Genehmigung zum "Nachdruck" dieses Textes im Internet.

Das Memorandum wird hier vollständig dokumentiert. Um den Text zitierfähig zu machen, sind die Seitenwechsel des Originals in eckigen Klammern angegeben, z. B. [/S. 53:].

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Impressum

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

[o. O. (Köln), o. J. (1998)]

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Ökonomische Bildung: Teil der Allgemeinbildung

Wirtschaftliche Vorgänge betreffen jeden einzelnen in vielfältiger Weise, ob im privaten oder im beruflichen Leben. Die Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge erschließt sich jedoch immer weniger allein aus Alltagserfahrungen. Aus Unkenntnis und Unsicherheit heraus werden Veränderungen oftmals nicht als Chance und Herausforderung, sondern als Bedrohung empfunden. Deshalb ist eine ökonomische Bildung für jeden dringend erforderlich. Kenntnisse über wirtschaftliche Entwicklungen sind die Basis, um ökonomische Daten und Entwicklungen bewerten und Gestaltungsmöglichkeiten wirksam wahrnehmen zu können. Erfolgreiches Wirtschaften bildet die existentielle Grundlage für den Wohlstand des einzelnen und legt die Fundamente für gesellschaftlichen und sozialen Wohlstand. Die Grundlagen einer ökonomischen Bildung müssen in der Schule gelegt werden.

Oberstes Ziel: Urteils- und Entscheidungsfähigkeit

Leitbild der ökonomischen Bildung muß der "mündige Wirtschaftsbürger" sein. Oberstes Bildungsziel ist die Befähigung des einzelnen, in wirtschaftlichen Handlungssituationen sachgerecht, selbstbestimmt und verantwortlich urteilen und entscheiden zu können. Daraus folgt:

Durch ökonomische Bildung sollen Schüler befähigt werden, in Zusammenhängen zu denken, sich selbständig mit ökonomischen Fragen zu beschäftigen, das Erlernte in übergeordnete Sachverhalte und Strukturen zu integrieren sowie sich kritisch mit unterschiedlichen Positionen auseinanderzusetzen.

Notwendig ist eine Einbindung ökonomischer Fragen in historische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge. Ökonomische Bildung wird damit Teil einer umfassenden Gesellschaftslehre.

Wirtschaftliches Handeln berührt immer auch Wertfragen. Die Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung, aber auch das Verhalten jedes Teilnehmers am Wirtschaftsgeschehen erfordert Entscheidungen, die letztlich einer normativen Grundlage und Legitimation bedürfen. Normatives Entscheidungskriterium ist die Verantwortung für sich selbst, für die Gemeinschaft und die Umwelt. Ökonomischer Unterricht muß sich dieser Wertfrage stellen und darauf Antworten geben.

Didaktische und methodische Erfordernisse

Ziel einer ökonomischen Bildung muß eine fundierte fachliche Kompetenz sein. Sie wird am besten durch einen kontinuierlichen und systematisch aufbauenden Unterricht vermittelt, der auch aktuelle Themen aufgreift. Ohne ausreichende Fachkompetenz bleibt jede Problembearbeitung oberflächlich und leistet der Entstehung von Vorurteilen Vorschub.

Mit ökonomischer Bildung sollen ganzheitliche Lern- und Bildungsprozesse gefördert werden. Über die fachliche Kompetenz hinaus geht es darum, den Schülern Methoden- und Sozialkompetenz zu vermitteln. Den Schülern ist Gelegenheit zu geben, sich aktiv und selbständig mit den Gegenständen auseinanderzusetzen. Dazu bietet sich das Arbeiten mit Modellen an, das heißt mit vereinfachten Darstellungen der Realität. Im Mittelpunkt des Wirtschaftsunterrichts sollte deshalb das aktive, selbständige Lernen der Schüler stehen. [/S. 3:]

Berufswahlvorbereitung

Ein Thema für den Wirtschaftsunterricht ist die Vorbereitung der Schüler auf die Berufswahl. Ziel ist die Hinführung der Schüler zu einer sachkundigen, eigenverantwortlichen und persönlichkeitsbezogenen Entscheidung für eine Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium. Diese Aufgabe kann nicht allein von der Schule und den Eltern, sondern nur in Kooperation mit der Berufsberatung und Fachleuten aus der Berufspraxis geleistet werden.

Die Verantwortung für die Vorbereitung der Schüler auf die Berufswahl muß vorrangig von jenen Lehrern wahrgenommen werden, die den ökonomischen Fachunterricht erteilen.

Die Realität: Defizite im Schulalltag

An den Schulen und in der Lehrerbildung hat ökonomische Bildung bislang einen zu geringen Stellenwert. Ein kontinuierlicher und systematisch aufeinander aufbauender Unterricht findet größtenteils nicht statt.

Fehlendes Profil

Ökonomische Themen sind zwar seit Jahren in den Lehrplänen verankert, sie verteilen sich jedoch auf eine Vielzahl von Fächer. Neben Erdkunde, Geschichte und Politik sind vor allem Sozialkunde, Gemeinschaftskunde, Sozialwissenschaften oder Wirtschafts- und Rechtslehre von Bedeutung.

Im Laufe ihres Schullebens werden die Schüler aber nur mit Teilaspekten einer wirtschaftlichen Bildung vertraut gemacht. Eine ausführlichere Behandlung ökonomischer Themen erfolgt in der Sekundarstufe I oft nur im Wahl- oder Wahlpflichtbereich, setzt erst zum Ende der Schulzeit ein und ist auf wenige Stunden beschränkt.

Als durchgehendes Fach, das in allen Bundesländern an Hauptschulen und Gesamtschulen unterrichtet wird, hat sich nur das Fach Arbeitslehre etablieren können. Die verschiedenen Teilbereiche (z.B. Wirtschaft, Hauswirtschaft, Werken, Technik) sind jedoch auch hier unzureichend miteinander verzahnt. Zusammenhänge werden dadurch nicht ausreichend deutlich.

Entscheidend ist, es fehlt ein klares Profil der ökonomischen Bildung.

Fehlende Methodenvielfalt

Die Forderung nach einem differenzierten und stärker schülerorientierten Methodeneinsatz ist noch längst nicht realisiert. Nach wie vor dominieren lehrerzentrierte Unterrichtsmethoden mit einer engen Zielführung, die wenig Raum für alternative Lösungswege durch die Schüler bieten. Planspiele und Projekte, die sich gerade im Wirtschaftsunterricht anbieten, werden kaum eingesetzt. Selbst Partner- oder Gruppenarbeiten sind eher die Ausnahme.

Neue Medien, die ein stärker selbstgesteuertes Lernen ermöglichen und jeweils aktuelle Daten für eine Auseinandersetzung mit ökonomischen Fragen bereithalten, werden zu wenig genutzt.

Problemfeld Schulbuch

Tragende Säule des ökonomischen Unterrichts ist nach wie vor das Schulbuch. Die Schulbücher stellen auf der Grundlage der gültigen Richtlinien und Lehrpläne die wirtschaftliche Realität in ihrer Mehrdimensionalität aber nicht ausreichend dar. Im Vordergrund steht die Rolle der Schüler als Konsument und Arbeitnehmer. Die Arbeits- und Berufswelt ist vornehmlich auf die Beschäftigten in industriellen Großbetrieben ausgerichtet. Es dominiert die Perspektive der Einkommensverteilung gegenüber der Einkommensentstehung.

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Die Schulbücher werden aufgrund der rückläufigen Lehrmittel-Etats zu lange eingesetzt. Zum Teil sind Lehrbücher seit mehr als zehn Jahren im Gebrauch. Der Anspruch, wirtschaftliche Themen aktuell zu behandeln, kann damit nicht eingelöst werden.

Die Schulbücher werden den Schülern in der Regel nur leihweise für die Dauer eines Schuljahres zur Verfügung gestellt. Die Schüler können deshalb bereits behandelte Themen nicht mehr eigenständig nacharbeiten, um Wissenslücken zu schließen oder Grundbegriffe nachzuschlagen.

Problemfeld Lehrerausbildung

Seit Jahren wird der Unterricht in den wirtschaftsrelevanten Fächern größtenteils durch Lehrer erteilt, die kein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert haben. Dies ist selbst in der Arbeitslehre der Fall, obwohl dieser Lernbereich bereits vor Jahrzehnten an den Hauptschulen etabliert worden ist.

Die Situation der Lehrerausbildung für die einschlägigen wirtschaftsorientierten Fächer ist prekär. Das fachwissenschaftliche Studium und die späteren Unterrichtsfächer sind zum Teil kaum aufeinander bezogen. Es fehlt ein klares und in sich stimmiges Profil der fachwissenschaftlichen Ausbildung.

Der Anteil der Wirtschaftswissenschaften am Studium ist unzureichend. Teilweise absolvieren angehende Lehrer ein Studium von lediglich sechs Semesterwochenstunden. Eine fundierte fachliche Basis kann so nicht gelegt werden. Eine Fachdidaktik, die diesen Namen verdient, ist vielfach nicht existent.

Konsequenz: Ökonomische Bildung für alle Schüler

Angesichts der zentralen Bedeutung wirtschaftlicher Prozesse für das private und berufliche Leben jedes einzelnen ist eine Verstärkung und qualitative Verbesserung des Wirtschaftsunterrichts zwingend geboten. Das zentrale Ziel muß darin bestehen, den Schülern aller Schulformen und Schulstufen eine ökonomische Bildung durch gut ausgebildete Lehrer zu vermitteln.

Differenzierte schulformspezifische Lösungen

Ökonomische Bildung bedarf eines in sich schlüssigen, aufeinander aufbauenden Konzepts, das den verschiedenen Fächern und Schulformen jeweils spezifische Ausprägungen zuweist.

Die Beiträge der einzelnen Fächer müssen sinnvoll zu einem Gesamt-Curriculum des ökonomischen Unterrichts verdichtet werden. Unabdingbar notwendig hierfür ist die Entwicklung eines verbindlichen schulinternen Wirtschafts-Curriculums durch die jeweiligen Fachlehrer bzw. die Fachkonferenzen. Zu diesem Zweck ist eine wesentlich intensivere Zusammenarbeit der Lehrer einer Schule zwingend erforderlich. Sie darf nicht dem Engagement einzelner überlassen werden, sondern muß als Leistung des Kollegiums eingefordert werden. Ein schulinternes Wirtschafts-Curriculum ist zugleich ein wesentliches profilbildendes Element für die Außendarstellung der Schule.

In der Grundschule müssen die Kinder an die Wirtschafts- und Arbeitswelt herangeführt werden. Altersadäquate und lebensrelevante wirtschaftliche und technische Bezüge müssen Gegenstand des Sachkunde-Unterrichts bis zum 4. Schuljahr sein.

In der Sekundarstufe I sind entsprechend der Struktur des Bildungssystems differenzierte, den unterschiedlichen Profilen der einzelnen Schulformen Rechnung tragende Lösungen erforderlich.

In der Sekundarstufe II muß die Behandlung ökonomischer Themen systematisch fortgesetzt und auf das Ziel der allgemeinen Studierfähigkeit ausgerichtet werden. Dies erfordert eine wissenschaftsorientierte Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Fragen in einem eigenständigen Unterrichtsfach innerhalb des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfelds. Es muß als Grund- und Leistungskurs wählbar sein und einen klaren ökonomischen Schwerpunkt aufweisen.

Differenziertes Methodenkonzept

Notwendig ist eine neue Lern- und Leistungsqualität. Kennzeichnend hierfür ist die Verknüpfung

Generell muß sich der Unterricht durch eine größere Methodenvielfalt sowie einen die Schüler stärker aktivierenden Methodeneinsatz auszeichnen. Ökonomische Bildung, die zur Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit führen will, muß den Schülern Gelegenheit geben, diese Schlüsselqualifikationen im Unterricht zu entwickeln.

Schülerbetriebspraktika haben sich im Schulalltag bewährt. Sie werden sowohl von den Schülern wie von den Eltern als sinnvolle Ergänzung des schulischen Unterrichts angesehen. Sie sollten deshalb ausgebaut und grundsätzlich an allen Schulen als Form der Realbegegnung durchgeführt werden.

Um den Erfolg eines Praktikums sicherzustellen, müssen jedoch eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehört vor allem eine ausreichende Vor- und Nachbereitung, die Einbindung in das schulinterne Wirtschafts-Curriculum und die Konzeption der Berufswahlvorbereitung, eine sorgfältige Auswahl und Information von Praktikumsbetrieben sowie eine Betreuung der Praktikanten durch die Schule.

Schülerbetriebspraktika sollten durch Betriebserkundungen ergänzt werden, um einzelne Aspekte ökonomischer Bildung vor Ort zu vertiefen.

Aktuelle Medien und Materialien

Die im Unterricht eingesetzten Lehrbücher sollten schneller durch aktuellere Fassungen auf der Grundlage einer permanenten Evaluation ersetzt werden.

Von wesentlicher Bedeutung für den Wirtschaftsunterricht sind darüber hinaus Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen. Sie stellen eine notwendige Ergänzung des Schulbuchs dar.

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Die Möglichkeiten, elektronische Medien für den Wirtschaftsunterricht einzusetzen, sollten verstärkt genutzt werden. Dazu bedarf es neben einer entsprechenden Ausstattung der Schulen auch geeigneter Unterrichtskonzepte sowie einer Fortbildung der Lehrer.

Fachspezifische Lehrerausbildung

Grundlage eines sowohl fachlich fundierten als auch methodisch vielgestaltigen Wirtschaftsunterrichts ist eine qualifizierte und auf das Unterrichtsfach bezogene Lehrerausbildung. Sie muß sich gleichermaßen an der Fachwissenschaft und Fachdidaktik wie auch der Unterrichts- und der Wirtschaftspraxis orientieren.

Lehrer müssen im Rahmen ihres Studiums befähigt werden, mit wissenschaftlichen Methoden selbständig ökonomische Zusammenhänge, Prozesse und Fragestellungen zu analysieren und zu beurteilen. Nach Auffassung von Wirtschaftsdidaktikern ist dazu für die Lehrämter an der Sekundarstufe I ein Mindestvolumen von 30 Semesterwochenstunden erforderlich. Es schließt sowohl wirtschaftswissenschaftliche und fachdidaktische Lehrveranstaltungen ein. Für Lehramtsstudiengänge der Sekundarstufe II sollte das Studium mindestens 50 Semesterwochenstunden umfassen, um eine ausreichende Qualität sicherzustellen.

Fester Bestandteil der Lehrerausbildung sollte der Erwerb von Praxiserfahrungen sein. Betriebserkundungen und -praktika während des Studiums sollten obligatorischer Teil der Lehrerausbildung werden. Auf diesem Wege werden Bezüge zwischen dem Studium und dem Erfahrungsbereich der Wirtschafts- und Arbeitswelt hergestellt.

In der zweiten Phase der Lehrerausbildung sollte mehr Wert auf die Entwicklung der Fähigkeit gelegt werden, ein breites Methodenrepertoire einzusetzen und im Team mit anderen Lehrern zu arbeiten.

Praxisnahe Lehrerfortbildung

Angesichts der Defizite der Lehrerausbildung muß der Fortbildung besondere Beachtung geschenkt werden, und zwar sowohl auf fachlichem als auch auf methodisch-didaktischem Gebiet.

Die vorhandenen staatlichen Fortbildungsmöglichkeiten reichen weder quantitativ noch qualitativ aus, um diesem Bedarf Rechnung zu tragen. Notwendig ist die Ergänzung staatlicher durch privat organisierte Fortbildungsmöglichkeiten. Dazu brauchen die Schulen ein eigenes Fortbildungsbudget, um derartige Angebote nutzen zu können.

Dialog und Zusammenarbeit: Hilfen der Wirtschaft

Der Vermittlung einer ökonomischen Bildung mißt die Wirtschaft einen hohen Stellenwert bei. Zugleich unterstützen Unternehmer und Führungskräfte, Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen die Schulen seit jeher darin, diesem Auftrag gerecht zu werden. Dieses Engagement muß fortgesetzt und intensiviert werden.

Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Studienkreise und Arbeitsgemeinschaften SCHULE WIRTSCHAFT. Aus ersten Gesprächskontakten zu Beginn der fünfziger Jahre entstanden im Laufe der Zeit nahezu 500 regionale Arbeitskreise. Darüber hinaus bestehen zahlreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und einzelnen Schulen.

Zentrales Anliegen ist der gegenseitige Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen Vertretern des Bildungs- und des Wirtschaftssystems. Im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit, die beiden Seiten nützt, erhalten die Schulen Hilfen zur Vermittlung von Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und Veränderungen sowie Fragen der Berufsorien[/S. 7:]tierung. Umgekehrt erhalten Vertreter der Wirtschaft Einblick in Aufgaben, Methoden und Möglichkeiten der Schulen.

Die Zusammenarbeit von SCHULE und WIRTSCHAFT umfaßt ein breites Aufgabenspektrum. Dazu gehören vor allem

Mit diesem Engagement tragen Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen wesentlich dazu bei, den Schülern aktuelle Informationen und praxisnahe Zugänge zur Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt zu eröffnen. Über den Ausgleich schulischer Defizite hinaus kommt diesen Initiativen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung innovativer Bildungskonzepte zu.


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